Verhandlungen für Kreischberg-Privatisierung laufen

23. November 2001, 14:40
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Es gibt über ein Dutzend Bewerber für die Landesteile

"Wien, Murau - Die Verhandlungen um die Privatisierung des 82-Prozent-Landesanteiles an den Kreischbergbahnen im steirischen Bezirk Murau "laufen auf Hochtouren", so Hans Peter Hoffmann von der mit den Verhandlungen von den Kreischbergbahnen beauftragten BDO Auxilia Treuhand GmbH am Freitag gegenüber der APA. Man könne derzeit keinen Zeitrahmen für einen erfolgreichen Abschluss nennen, aber es werde innerhalb kurzer Zeit zu einer Entscheidung kommen. Dem Vernehmen nach sollen mehr als ein Dutzend Bewerber ein Angebot bis zum vergangenen Mittwoch gelegt haben.

Bewerber kommen allesamt aus Region Murtal

Die Mischung der Bieter ist bunt: So soll auch auch eine Interessentengruppe um die Lachtalbahnen mit einem Steuerberater und einem Rechtsanwalt und ein deutsches Unternehmen aus der Baubranche dazu gehören. "Wenn der Fahrplan eingehalten wird, wird die Angelegenheit kurzfristig abgeschlossen sein", so Hoffmann. Den kommenden Jänner als Zeitpunkt der Übernahme wollte Hoffmann nicht kommentieren. Durch den Verkauf der Landesanteile der Steiermark an Liftgesellschaften und Thermen soll rund 1 Mrd. S in das Budget fließen. Der geplante Verkauf hatte zuletzt für beträchtliche Verstimmungen zwischen steirischer Volkspartei und Sozialdemokraten gesorgt. 82 Prozent an den Kreischbergbahnen, die eines der Kernstücke für die Snowboard-WM im Jahr 2003 darstellen, hält das Land Steiermark. Der Rest teilt sich auf kleinere Anteilshalter in der Region auf. (APA)

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