Gefiederte Gäste am Futterhaus

23. November 2001, 14:26
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BirdLife gibt Tipps für richtige Fütterung

Wien - Spätestens mit den ersten Frost- und Schneetagen denken viele Menschen wieder an die Einrichtung eines Futterhauses für Vögel. Mit einer vielfältigen Futterpalette können laut Experten der Vogelschutzorganisation BirdLife auch scheue und zur Brutzeit unauffällige Arten wie etwa Sumpfmeise, Rotkehlchen oder die Schwanzmeise angelockt und beobachtet werden. Die BirdLife-Broschüre "Gefiederte Gäste am Futterhaus" gibt entsprechende Tipps, sie kann um 20 Schilling bestellt werden.

BirdLife gibt Tipps für richtiges Futter

Kohlmeisen, Grünlinge, Spatzen und Amseln gehören zu den häufigsten Vögeln, die am Futterhäuschen anzutreffen sind. Bei genauem Hinsehen kann man an gut besuchten Futterstellen aber bis zu 30 Arten beobachten. Eva Karner-Ranner von BirdLife warnt allerdings vor falschem Futter, ungeeigneten Häuschen und generell schlecht betreuten Futterstellen, damit könnte Schaden angerichtet werden.

Über verschmutztes Futter können sich leicht Salmonellen ausbreiten

"Besonders bei milder Witterung können sich über verschmutztes Futter leicht Infektionskrankheiten wie Salmonellen ausbreiten", so die Expertin. Abhilfe schaffen so genannte Silofutterhäuschen oder Futtersäulen. Dabei soll auch nicht vergessen werden, dass Vogelfutter aus Menschenhand nicht die einzige Nahrungsquelle der Vögel im Winter ist. Früchte, Beeren, Wildkraut- und Baumsamen sowie überwinternde Insekten und Kleintiere dienen als natürliche Nahrung. Gartenbesitzer können durch die richtige Pflanzenwahl auch ohne Futterhäuschen eine Menge für die Vögel tun. (APA)

Tipps zur Winterfütterung", 24 Seiten, 20 Schilling anzufordern bei BirdLife Österreich, Museumsplatz 1/10/8 A-1070 Wien oder über e-mail: birdlife@blackbox.ne
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