Die Causa "Scholz"

23. November 2001, 16:45
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... oder welchen Wirbel ein angeblich "netter Geburtstags-PR-Gag" auslösen kann

Viel wurde über die Cause "Scholz" in den letzten Tagen geschrieben, Branchendienste vermeldeten, dementierten ... Zur besseren Verständlichkeit ein kurzer Abriss des bisher Geschehenen:

Wie alles begann ...

"Scholz & Friends" ließ per Aussendung verlauten, dass "anlässlich des 20. Geburtstages von Scholz & Friends, der legendäre Gründer Jürgen Scholz in die Agentur zurückkehrt". Diese Aussendung sorgte für einige Aufregung, pikantes Detail am Rande: Scholz kann als derzeiter Vorsitzender des Aufsichtsrates der Jung v. Matt AG nicht in zwei konkurrierenden Unternehmen arbeiten.

Die Fortsetzung ...

Die Reaktion von Jürgen Scholz ließ nicht lange auf sich warten. In kress.de ließ er verkünden: "Fest steht, dass ich auf keinen Fall als Berater zu Scholz & Friends" zurückkehre." Bei der Ankündigung handele es sich wohl "eher um eine nette PR-Aktion zum 20-jährigen Gebrutstag der Agentur" - und zum Börsegang, der für 26. November angesetzt ist (etat.at berichtete).

Die Reaktionen ...

Für Jung v. Matt freilich ist diese Aktion kein "netter PR-Gag", sondern gibt sich in einer Pressemitteilung ausgesprochen "befremdet, dass ein Wettbewerber mit einer Meldung an die Öffentlichkeit geht, die nicht den Tatsachen entspricht."

Scholz & Friends-Chef Sebastian Turner kanns nicht glauben und hält an der Rückkehr von Scholz fest: "Wir freuen uns, dass Herr Scholz uns mit seinem Rat zur Seite steht."

Das Ende

Jürgen Scholz jedenfalls stellt klar, für wen sein Herz schlägt: "Mein Herz und meine Arbeit gehören Jung von Matt", womit die Causa "Scholz" wohl beendet wurde, oder auch nicht ... (red)

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