HypoVereinsbank prüft betriebsbedingte Kündigungen

23. November 2001, 11:09
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Personalvorstand kann nicht versprechen, "dass es ohne geht"

Frankfurt - Nach der Commerzbank und der DZ Bank denkt auch die Bank Austria-Mutter HypoVereinsbank erstmals über betriebsbedingte Kündigungen nach. "In der Vergangenheit ist es uns immer gelungen, auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten", sagte der Personalvorstand der zweitgrößten deutschen Bank, Paul Siebertz, nach Angaben des "Handelsblatts" (Freitagausgabe). "Ich kann nicht versprechen, dass es ohne geht."

Der Ergebnisdruck zwinge die Bank, die Kosten in erhöhtem Tempo zu senken. Die HypoVereinsbank will wegen der anhaltenden Börsen- und Konjunkturflaute demnach bis 2004 9.100 ihrer bisher 24.000 Stellen abbauen. In Deutschland sollen 170 Filialen geschlossen werden. (APA/AFP)

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