Brasilien: Unwetter fordern mindestens zwölf Tote

23. November 2001, 18:07
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Regen löste Schlammlawinen aus

Sao Paulo - Bei sintflutartigen Regenfällen sind in Brasilien offiziellen Angaben zufolge mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Wegen der seit einer Woche anhaltenden Unwetter seien in dem Küstenstaat Espirito Santo rund 5000 Menschen obdachlos, teilten die lokalen Behörden am Donnerstag mit.

Der Regen habe Schlammlawinen ausgelöst, die Häuser, Straßen und Brücken mit sich gerissen hätten. Mehrere Dörfer seien durch Überschwemmungen von der Außenwelt abgeschnitten. Fernsehberichten zufolge waren einige Gegenden ohne Strom und Trinkwasser. In 42 der 77 Gemeinden des Staates sei der Notstand ausgerufen worden, teilten die Behörden mit. Eine Wetterbesserung sei nicht in Sicht. (APA/Reuters)

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