ÖVP-Umweltsprecher Kopf: Energiekapitel verzögern sei vorstellbar

23. November 2001, 16:49
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Westenthaler wirbt für Volksbegehren

Wien - ÖVP-Uwmeltsprecher Karlheinz Kopf kann sich vorstellen, das Energiekapitel so lange nicht abzuschließen, als nicht gemäß dem Melker Prozess verbindlich einklagbare Sicherheitsstandards für das tschechische Atomkraftwerk Temelin festgeschrieben werden. Hier gebe es eine konkrete Handlungsmöglichkeit, "die die Tschechen auch zwingen werden, mit uns Verhandlungen zu führen", warnt Kopf die Tschechen in der "ZIB 2" des ORF am Donnerstag.

FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler warb weiterhin für das von den Freiheitlichen initiierte Volksbegehren. Er garantiere, wenn hunderttausende Österreicher das Volksbegehren unterschreiben werde "Tschechein am Ende des Tages, wenn wir hart bleiben, den EU-Beitritt wählen". Diesen Beitritt brauche Tschechien wesentlich mehr als ein unsicheres AKW an der Grenze. Das Volksbegehren sei daher eine "ganz starke Waffe". (APA)

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