Euro basteln und essen

22. November 2001, 21:42
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Transnationales Schulspiel ums neue Geld

Wien - Im Klassenzimmer "Holland" bastelte man Tulpen, in "Griechenland" einen Tempel aus Wellpappe, und in "Ungarn" konnte man auf einem mechanischen Pferd voltigieren üben.

Das alles und noch elf landesspezifische Aktivitäten mehr brachten den 287 Volksschülern der Vienna Bilingual School in der Donaustädter Meißnergasse am Donnerstag Euro ein. Keine echten natürlich, sondern Spielgeld, das in der "Europäischen Zentralbank", sprich Lehrerzimmer, ausbezahlt, am Buffet naturalisiert und verzehrt wurde: ein "Eurospiel" an einem "Tag des Lernens", wie Direktorin Marianne Richter erläuterte.

"Kleine Kinder können mit dem neuen Geld nicht viel anfangen", meint die Pädagogin. Also schritten sie und die Eltern zur Euroaufbereitung in Erlebnisform. Dabei kam auch eine Waage zum Einsatz: Um das Gewicht von Bezirksvorsteher Karl Effenberg (SP) und des Bürgermeisters des britischen Partnerschulenorts Torrington zu ermitteln: Das Resultat - 173 Kilo - wurde umgerechnet, pro Kilo ein Euro, versteht sich. (bri, DER STANDARD Print-Ausgabe 23.11.2001)

Mehr Information zum "Eurospiel": Schulen Wien
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