Kolumbien: Gerölllawine tötete 28 Goldsucher in Goldgrube

23. November 2001, 15:24
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45 Arbeiter werden noch immer vermisst

Bogota ) - Bei einem Bergwerksunglück in Kolumbien sind mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 45 wurden am Freitagmorgen (Ortszeit), einen Tag nach dem Unglück noch vermisst. Wie der Zivilschutz mitteilte, rutschte in einer Goldgrube im Zentral-Westlichen Departement Caldas ein Hang ab, als rund 100 Arbeiter gerade die Schicht aufgenommen hatten. Viele von ihnen waren minderjährig.

Ein Sprecher der Provinzregierung von Caldas sagte, dass die starken Regenfälle der vergangenen Wochen für den Erdrutsch verantwortlich seien. Der Bürgermeister der Gemeinde Filadelfia, Roman Aristizabal, hatte schon vor drei Wochen angeordnet, die Goldsuche in der Mine einzustellen, doch hatten die Bergleute die Anordnung nicht befolgt. Die Suche nach den Vermissten sollte im Laufe des Freitags fortgesetzt werden. (APA/dpa

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