Rumsfeld: "Bin Laden lieber tot als lebendig"

22. November 2001, 18:01
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USA intensivieren Suche

Washington - US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld sähe den gesuchten Terroristenführer Osama bin Laden lieber tot als lebendig. Auf die Frage, was ihm lieber sei, die Tötung oder die Festnahme Bin Ladens, sagte Rumsfeld dem CBS-Fernmagazin "60 Minutes II" am Mittwochabend (Ortszeit): "Ich weiß ja nicht, ob es politisch korrekt ist zu sagen, dass einem ersteres lieber wäre, aber ich würde das auf jeden Fall vorziehen." Auf die Frage, ob er Bin Laden möglichst bald den Tod wünsche, sagte Rumsfeld: "Mein Gott, natürlich, nachdem was er getan hat. Darauf können Sie wetten."

Die USA haben ihre Suche nach Bin Laden nach dem Vormarsch der Oppositionskräfte in Afghanistan intensiviert. Hunderte Elitesoldaten sind im Süden des Landes im Einsatz. Die USA hoffen, dass einstige Weggefährten das Versteck des von den USA als Drahtzieher der Terroranschläge vom 11. September Beschuldigten verraten. Sie haben ein Kopfgeld von 25 Millionen Dollar (28,4 Mill. Euro/391 Mill. S) ausgesetzt. (APA/dpa)

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