Morak kündigt Film- Förderungspaket an

22. November 2001, 22:56
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"Besondere Akzente setzen"

Wien - "Um innerhalb der österreichischen Filmlandschaft besondere Akzente zu setzten", kündigte Staatssekretär Franz Morak (V) die Bereitstellung von "zusätzlich 27 Millionen Schilling" an. Dabei sind freilich die zwölf Millionen Schilling schon eingerechnet, die für die "Investition für das in Niederösterreich neu entstehende Studienzentrum für den Film, in das das Filmmuseum und Filmarchiv eingebunden sind", vorgesehen sind. Anlass der Aussendung ist ein Gespräch mit Vertretern der Filmschaffenden in der laufenden Woche.

Präsentiert wurde von Morak ein Filmpaket für Nachwuchs-, Kurzfilm und den Kinderfilm: Um jungen österreichischen Filmemachern den Einstieg zu erleichtern, würden noch in diesem Jahr 10 Millionen Schilling zusätzlich zur Verfügung stehen. Um in Zukunft ein effizientes Marketing für den österreichischen Kurzfilm zu ermöglichen, erhält der Verein Sixpack zusätzlich eine Million Schilling. Dem Filmladen werden für die besondere Berücksichtigung des Kinderfilms zwei Millionen Schilling zur Verfügung gestellt.

In diesem Zusammenhang gab Morak auch bekannt, dass der Bund noch heuer mit zwei Millionen Schilling zur Entschuldung des Filmmuseums beitrage.

Morak kündigte an, dass er eine Studie über die österreichische Filmbranche im europäischen Vergleich in Auftrag geben werde, um die volkswirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Bedeutung der Filmbranche in Österreich zu analysieren und "die Sensibilität dafür bei der Wirtschaft zu stärken."

Einmal mehr betonte Morak in seiner Aussendung die Auffassung, dass "das ORF-Gesetz und das Privat-TV-Gesetz für die österreichische Filmbranche ein wesentlicher Impuls" seien. Das Privat-TV-Gesetz "gebe klar vor, dass bei der Programmgestaltung eigengestaltete Beiträge und solche, die dem kulturellen und künstlerischen Leben in Österreich Rechnung tragen, gefordert sind". Auf die Qualität der österreichischen Filmproduktion dürfe "der ORF nicht verzichten, das gehört zum Kapital eines öffentlich rechtlichen Senders, das ist der öffentlich-rechtliche Cash-Flow". (APA/red)

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