"Gewalt gegen Frauen darf kein Tabuthema sein"

25. November 2001, 14:27
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Vorarlberger Landesrätin Schmid: Keine Gewalt-Toleranz

Bregenz - Gewalt gegen Frauen darf nicht toleriert werden und muss generell bekämpft werden. Das betonte Landesrätin Greti Schmid anlässlich der diesjährigen Aktionstage gegen Gewalt an Frauen. Schmid verweist auf das Vorarlberger Netzwerk "Gegen Gewalt in der Familie", dessen Ziel es ist, alle Kräfte gegen diese gesellschaftliche Herausforderung zu bündeln und den Betroffenen geeignete Hilfe anzubieten.

Im Rahmen der Aktionstage wird verstärkt zu Aktionen und Veranstaltungen zum Thema Gewalt gegen Frauen aufgerufen. Die internationale Kampagne steht unter dem Zeichen, Gewalt gegen Frauen zu eliminieren und Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen zu forcieren. "Gewalt gegen Frauen darf kein Tabuthema sein", betont Greti Schmid mit Nachdruck. "Es ist absolut notwendig, das Thema Gewalt gegen Frauen öffentlich zu machen", so die Frauen-Landesrätin.

Schmid verweist auf das dichte Netz an sozialen Einrichtungen an die sich Vorarlberger Frauen und Kinder in Notsituationen anonym und kostenlos wenden können (s. Service-Adressen in der rechten Spalte dieser Schwerpunktseite). Beispiele sind die

Ein Projekt, das sich besonders mit der Gewalt an Frauen auseinander setzt, ist das vom Frauenreferat im Amt der Vorarlberger Landesregierung gemeinsam mit den Gleichstellungsstellen Liechtenstein und St. Gallen initiierte Intereg-Projekt "Grenzen überschreiten - Grenzen setzen". Die Frauen der Bodenseeanrainerländer möchten besonders gegen die häusliche Form der Gewalt aufmerksam machen. (red)

Informationen zu den Aktionstagen gegen Gewalt an Frauen gibt es beim Frauenreferat im Amt der Vorarlberger Landesregierung, Telefonnummer 05574/511-24113
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