Seltene Zitrusfrüchte im Wiener Palmenhaus zu sehen

22. November 2001, 13:07
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Auch die Zitrus-Mutation "Buddhas Hand" als Ausstellungsstück in Schönbrunn von 23. November bis 6. Dezember

Wien - Sie sieht aus wie ein lose zusammengesteckter Bund gelber Pfefferoni mit Blättern rundherum, sie ist aber etwas ganz Besonderes: Die Zitrus-Mutation "Buddhas Hand" ist ein Europa selten gesehenes Ausstellungsstück und somit eines der Highlights der Zitrus-Sonderausstellung im Palmenhaus in Schönbrunn.

"Hand Buddhas"

Ab 23. November 2001 präsentieren die Bundesgärten die "Hand Buddhas", eine Mutation der Zedrat-Zitrone, die wahrscheinlich in Indien entstanden ist. Die normalerweise miteinander verwachsenen Fruchtblätter haben bei dieser Varietät jeweils eine eigene Schale entwickelt. Die Früchte sind in China, Japan und Indien sehr geschätzt. Sie werden wegen ihres Duftes und ihrer Form in schalen im Zimmer aufgestellt oder zum Parfümieren der Kleider verwendet. Die Bundesgärten zeigen weiters auch einen Auszug der Jahrhunderte alten Sammlung an diversen Zitrusfrüchten.

Vor 4.000 Jahren in China

Die Kultur von Zitrusfrüchten begann bereits vor 4.000 Jahren in China. Die frühesten Aufzeichnungen entstanden im 8. Jahrhundert vor Christi. Ursprungsheimat sind die Südhänge des Himalajas sowie Gebirge in Südchina. Der jahrtausendelange Züchtungs- und Ausleseprozess hat eine Vielzahl an Zitrusfrüchten herausgebildet: Orangen, Zitronen, Mandarinen, Grapefruits, Pomelo, Klementinen etc. sind die in mehr als 100 Ländern der Welt meist verbreitesten Handelsfrüchte der Erde. Die jährliche Produktion beträgt mehr als 65 Millionen Tonnen. (APA)

Die Sonderausstellung ist ab 23. November bis 16. Dezember 2001 täglich von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr zum normalen Tarif zu besichtigen.
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