Australische Luftwaffe startet Rettungsaktion für US-Weltumsegler

22. November 2001, 12:41
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Flugzeug soll Medizin für schwer erkrankten Sportler abwerfen

Canberra - Die australische Luftwaffe hat eine dramatische Rettungsaktion für einen schwer erkrankten US-Weltumsegler in Gang gesetzt. Der 40-jährige Kieth Kilpatrick habe wegen einer Darmerkrankung extrem viel Flüssigkeit verloren, sein Körper sei mittlerweile lebensgefährlich dehydriert, erklärte die Australische Seefahrtbehörde (AMSA) am Donnerstag in Canberra.

Die Diagnose habe der Steuermann des Bootes, ein Arzt, erstellt. Die australische Luftwaffe entsandte eine Maschine mit Medikamenten zu der rund 2800 Kilometer westlich vor der australischen Küste liegenden "Amer Sports One", die an einem Wettsegeln rund um die Welt teilnimmt. Sobald das Schiff in Reichweite sei, werde Kilpatrick mit einem Hubschrauber geborgen. Der erfahrene Sportler war 1992 Teilnehmer bei den Olympischen Spielen in Barcelona und segelte bereits bei mehreren Weltmeisterschaften mit. (APA)

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