SPÖ sieht "Skandal" bei Beamten-Frühpensionen

22. November 2001, 11:55
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Gusenbauer: "Stahl-arbeiter sollen bis 65 arbeiten, Sektionschefs werden mit 55 in Pension geschickt"

Wien - SP-Chef Alfred Gusenbauer bezeichnete den Sozialplan der Regierung für abzubauende Beamte als "sozialpolitischen Skandal": "Stahl-arbeiter sollen bis 65 arbeiten, Sektionschefs werden mit 55 in Pension geschickt."

Der Sozialplan sieht zur Erleichterung des Personalabbaus im Bundesdienst vier Maßnahmen vor: Alterskarenz, Frühpension, Abschlagszahlungen beim Austritt aus dem Bundesdienst sowie eine Karenzregelung. Das Paket ist bis Ende 2003 befristet, die Regierung geht davon aus, dass insgesamt 4000 Beamte eine der Möglichkeiten in Anspruch nehmen werden. Insgesamt sollen im Zuge der Verwaltungsreform bis Ende 2003 15.000 Dienststellen gestrichen werden. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 22.11.2001)

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