Vorteile von Investmentfonds

22. Februar 2005, 20:09
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Risikostreuung, professionelles Fondsmanagement, geringere Kosten, geringe Mindestveranlagung, Liquidität.

Anstatt einzelne Aktien oder Anleihen zu kaufen können private und institutionelle Anleger (z.B. Versicherungen und Pensionskassen) durch eine Veranlagung in Investmentfonds eine Reihe von Vorteilen erzielen:

Risikostreuung - Diversifikation

Durch die Veranlagung in eine große Anzahl verschiedener Aktien, Anleihen und Geldmarktinstrumente wird eine größere Streuung bzw. Diversifikation des Risikos dieser Einzelveranlagungen erreicht. Eine negativer Entwicklung eines einzelnen Wertpapiers innerhalb des Investmentfonds hat eine geringere Auswirkung auf die Gesamtentwicklung des Investmentfonds. Gemäß Investmentfonds können nur maximal 10 % des Investmentfonds in ein einzelnes Wertpapier investiert werden.

Professionelles Fondsmanagement

Die Kapitalanlagegesellschaft (KAG) gewährleistst eine professionelle Verwaltung des Fondsvermögens und kann dafür auch externe Berater oder Fondsverwalter mit Spezialkenntnissen in bestimmten Bereichen (z. B. Biotechnologie-Aktien oder Technologie-Aktien) einsetzen. Die Fondsmanager der KAG sowie die externen Manager nutzen moderne Informationssysteme (Reuters, Bloomberg, u. a.) und können die Erfahrung von Analysten und Research Mitarbeitern nutzen.

Geringere Transaktionskosten

Ein weiterer Vorteil des Investmenfonds liegt in den geringeren Transaktionskosten. Durch die Zusammenfassung des Vermögens vieler Anleger und die dadurch größeren Transaktionsvolumina entstehen geringere Transaktionsspesen im Vergleich zu Transaktionen einzelner Anleger.

Geringe Mindestveranlagung

Eine Veranlagung in Investmentfonds ist bereits mit geringem Vermögen möglich. Vor allem sog. Fonds-Sparpläne bieten die Möglichkeit, bereits mit geringen Beträgen an der Kursentwicklung internationaler Aktien- und Anleihenmärkte zu partizipieren. Dabei werden i. d. R. regelmäßige, monatliche Veranlagungen getätigt wodurch auch das Risiko von stärker schwankenden Fondspreisen ausgeglichen wird. Für den Anleger ergibt sich durch diese regelmäßigen Veranlagungen über längere Zeiträume ein durchschnittlicher Kaufpreis der Investmentfondsanteile. Dies stellt ein geringers Risiko gegenüber einer Einmal-Veranlagung dar.

Liquidität

Ein Investmentfonds kann in der Regel täglich gekauft und verkauft werden. Im Gegensatz zu Versicherungen oder Immobilienveranlagungen kann das in Investmentfonds veranlagte Vermögen jederzeit durch den Verkauf bzw. die Rücklösung von Anteilen in Liquidität gewandelt werden.

Berücksichtigung der Anlegerpräferenzen

Für verschiedene Risikoneigungen bzw. Ertragserwartungen von Anlegern gibt es eine Reihe von Investmentfonds von in- und ausländischen KAGs und Fondgesellschaften. Die Analyse des Anlageziels eines Fonds ist sehr wichtig für den Anleger. e-fundresearch.com bietet unter der Rubrik "Fondsanalyse" auf www.e-fundresearch.com Informationen zu Investmentfonds unterschiedlicher Kategorien mit teilweise sehr unterschiedlichen Anlagezielen.

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