Verdichtung des Bankomatnetzes

21. November 2001, 19:26
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Viele Trafiken angeschlossen

Wien - Im Zuge der laufenden Euroumstellung haben in den letzten Monaten viele Geschäftsinhaber ihre Läden mit Bankomatkassen ausgerüstet. "Die jüngsten Neuinstallationen wurden vor allem von Kleinbetrieben und Ladenbesitzern in Auftrag gegeben", sagt Werner Buhre, Leiter Kommunikation der Datakom. Bis Jahresende, schätzt er, werden in Österreich 40.000 Bankomatkassen in den Geschäften herumstehen. Zu Beginn des heurigen Jahres waren es erst 28.000 Bankomatkassen. Außerdem wurden im Zuge einer Umrüstung alle jene Trafiken mit dem Zahlungssystem ausgerüstet, die auch als Loto-Toto-Stelle fungieren.

Einstiegspaket

Allerdings wurde auch von Datakom, die das kartenbasierende Zahlungssystem, genannt Datacash, zusammen mit Europay Austria betreibt, für Ladenbesitzer ein preisgünstiges Einstiegspaket geschnürt. Egal, wie viele Abrechnungen pro Tag über das System abgewickelt werden, der Kunde zahlt 5280 Schilling (384 EURO) im Jahr für Installation und Wartung des Systems. Ohne Volumensabrechung zahlt er 4320 Schilling. Dazu kommen noch die Kosten für eine ISDN-Leitung.

Experten erwarten außerdem, dass im Zuge des Euro auch die Quick-Karte beim zahlenden Kunden mehr angenommen wird als bisher. Diese Karte wurde für Kleinzahlungen bis zu 300 Schilling (22 EURO) konzipiert. Für Quick gibt es derzeit 50.000 Annahmestellen und 5000 Lademöglichkeiten. (ruz, DER STANDARD, Printausgabe 22.11.2001)

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