Bush: "Wir werden so lange bleiben, bis unser Ziel erreicht ist"

21. November 2001, 16:39
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US-Präsident räumt Schwierigkeiten beim Aufspüren Bin Ladens ein

Washington/Brüssel - Der Krieg in Afghanistan befindet sich nach den Worten von US-Präsident George W. Bush in einer "schwierigen Phase". Es gebe noch viel zu tun, sagte Bush in Washington. "Ich möchte es den Amerikanern klar machen, dass auf dem Kriegsschauplatz in Afghanistan eine schwierige Zeitperiode beginnt", sagte Bush am Dienstag (Ortszeit) nach Gesprächen mit der philippinischen Staatspräsidentin Gloria Macapagal Arroyo.

"Es könnte sein, dass wir noch eine ganze Weile dort bleiben müssen, aber das macht nichts. Wir haben ein Ziel, und wir werden so lange bleiben, bis unser Ziel erreicht ist", sagte Bush. Der Oberbefehlshaber der US-Operation in Afghanistan, Tommy Franks, warnte am Mittwoch in Taschkent, es gebe noch "einige unerledigte Aufgaben".

Es sei schwierig, den genauen Aufenthaltsort des als Terrordrahtzieher gesuchten Osama bin Laden festzustellen, sagte Generalstabschef Richard Myers am Mittwoch nach einem NATO-Treffen in Brüssel. Dennoch erschwere die US-Armee Bin Laden die Planung neuer Terroranschläge, weil sie ihn zum ständigen Ortswechsel zwinge. "Er verbringt nie zwei Nächte am selben Ort", betonte Myers. Sollte Bin Laden aus Afghanistan fliehen, werde die US-Armee ihm folgen, "wo immer er hingeht". (APA/dpa)

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