"Konsument"-Test: Schlechte Noten für Blutdruckmessgeräte

21. November 2001, 16:38
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Nur ein Drittel ist empfehlenswert

Wien - 13 Blutdruckmesser wurden für die aktuelle Ausgabe des Magazins "Konsument" auf den Prüfstand geholt - und das Ergebnis enttäuschte: Sechs Geräte versagten gänzlich beim Messen. Das gab der Verein für Konsumenteninformation (VKI) am Mittwoch in einer Aussendung bekannt. Bei den übrigen Testkandidaten hätten sich zwar ebenfalls mehr oder weniger große Mess-Ungenauigkeiten gezeigt, für die Selbstbeobachung und -Kontrolle eigneten sich einige Geräte dennoch. Denn es komme beim Blutdruck auf die Ermittlung einer Tendenz an.

In Zusammenarbeit mit der deutschen Stiftung Warentest hat der "Konsument" zehn Geräte mit Handgelenks- und drei mit Oberarm-Manschette untersucht. Eine Kaufempfehlung ist laut VKI nur für zwei Oberarm- und zwei Handmessgeräte möglich. Die Preise liegen zwischen 1.298 S/94,33 Euro und 1.990 S/144,62 Euro. Diese Blutdruckmesser sind dem Test zufolge auch bezüglich Handhabung in Ordnung. Zwar ist die Messgenauigkeit auch bei diesen Geräten nur "durchschnittlich", entscheidend ist jedoch der Verlauf vieler Einzelmessungen.

Empfehlenswert seien mindestens 30 Messungen, im Idealfall zweimal täglich, hieß es in der Aussendung. Wichtig sei es, die erhobenen Werte mit einem Arzt zu besprechen, der eine individuelle Therapie erstellt. Bei etlichen Messgeräten gebe es Probleme mit der Handhabung. Die Fehlerquellen lägen vor allem beim korrekten Anlegen der Manschette. (APA)

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