Gibt es Jobs für Jobs für Behinderte?

17. Jänner 2002, 17:30
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3.000 Betriebe in Oberösterreich werden anonym befragt

Linz - Die Beschäftigungsmöglichkeiten von Behinderten werden jetzt in Oberösterreich landesweit erhoben. Rund 3.000 Betriebe werden - anonym - befragt, welche Jobs sie für Menschen mit Behinderungen bereits anbieten oder in der Zukunft bereitstellen könnten. Die Befragung wird in Kooperation von Land Oberösterreich, Wirtschaft und Kepleruniversität durchgeführt. Details gaben Landeshauptmann Josef Pühringer (V), Wirtschaftslandesrat Josef Fill (V), Wirtschaftskammerpräsident Viktor Sigl und Universitätsprofessorin Irene Dyk bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Linz bekannt.

Die Fragen

Die Unternehmen werden befragt, ob sie bereits Menschen mit Behinderungen beschäftigen oder, wenn nicht, woran dies bisher gescheitert ist. Weiters sollen die Betriebe von ihren Erfahrungen mit Behinderten berichten und vor allem auch Vorschläge machen, mit welchen Maßnahmen die Einstellung von Menschen mit Behinderungen künftig erleichtert werden könnten. Kreative Vorschläge

Landesrat Fill: "Ich bin für alle kreativen Vorschläge offen und appelliere an die Verantwortlichen, durch ihre zahlreichen Rückmeldungen der Politik und den Interessenvertretungen eine optimale Entscheidungsgrundlage für künftige Maßnahmen zu liefern". Wirtschaftskammerpräsident Sigl betonte: "Das gemeinsame Ziel, die vermehrte Einstellung von Behinderten beziehungsweise deren bessere Integration in den jeweiligen Betrieb, kann aber nur erreicht werden, wenn weder Grundvoraussetzungen für die Behinderten, noch die notwendige Rücksichtnahme auf die Abläufe in der Wirtschaft unter den Tisch fallen". (APA)

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