Filmförderung, vierter Termin

23. November 2001, 13:44
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Das ÖFI gab die Projekte bekannt

Wien - Insgesamt 46.021.708 Schilling (3,34 Mill. Euro) an Fördermitteln verteilt das Österreichische Filminstitut (ÖFI) an Projekte, die zum jüngsten Antragstermin am 10. September eingegangen sind. Insgesamt lagen der Auswahlkommission (Eric Pleskow, Esther van Massel, Oliver Schütte, Heinz Stussak, Heinz Schallgruber) laut ÖFI-Aussendung 36 Förderungsanträge zur Beschlussfassung vor. Die Fördermittel setzen sich aus 30.656.102 Schilling Projektförderung und 15.365.606 Schilling Referenzfilmförderung zusammen.

Herstellungsförderung

Eine Herstellungsförderung aus den Mitteln der Projektförderung erhalten die Spielfilme "Der Rosenbaum" (Regie Reinhard Schwabenitzky, Produktion Star Film mit Partnern aus Deutschland und Irland), "C[r]ook" (Regie Pepe Danquart, Produktion Dor Film mit deutschen Partnern) und "Donau" (Regie Goran Rebic, Produktion Lotus Film mit deutschen Partnern) sowie der Dokumentarfilm "Workingman's Death" (Regie Michael Glawogger, Produktion Lotus Film mit Partnern aus Deutschland und Luxemburg).

Projektförderung

Ebenfalls aus diesen Mitteln kommen die Projektförderung für den Spielfilm "Bastard" (Regie Antonin Svoboda, Produktion Coop 99), Kinostartförderungen für "Der Umweg", "Lovely Rita", "Jedermanns Fest", "Die Klavierspielerin" und "She, me & her", Förderungen für die Festivalteilnahmen von "Lovely Rita", "Jedermanns Fest", "Die Klavierspielerin" und "Hundstage" sowie Verwertungsförderungen an die Austrian Film Commission (Tätigkeiten 2002) und das Forum Österreichischer Film (Diagonale 2002).

Referenzfilmförderung

Die Verteilung der Referenzfilmförderung wird nicht von der Expertenkommission bestimmt, sondern unterliegt bestimmten Richtlinien hinsichtlich des künstlerischen und/oder finanziellen Erfolgs. Eine Herstellungsförderung aus den Mitteln der Referenzfilmförderung erhalten die Filme "Tödlicher Umweg" (Regie Kurt Caudon, Produktion Epo Film mit Partnern aus Großbritannien), "Verlorene Eltern - verlorene Kinder" (Regie Käthe Kratz, Produktion Extra Film), "The Burner" (Regie Niki List, Produktion Cult Film) und "Böse Zellen" (Regie Barbara Albert, Produktion Coop 99 mit Partnern aus Deutschland und der Schweiz). Weiters gehen aus den Mitteln der Referenzfilmförderung zwei Projektentwicklungsförderungen an die Geyrhalter Film und je eine an die Lotus Film, Allegro Film und Bindlechner Film.

Beantragt wurden Fördermittel für elf Herstellungsförderungen, vier Drehbuchförderungen, drei Drehbuchentwicklungen im Team, zwei Projektentwicklungen, acht Kinostartförderungen, vier Festivalteilnahmen, zwei berufliche Weiterbildungen und zwei Verwertungsförderungen. Der nächste und letzte der insgesamt fünf Antragstermine für dieses Jahr ist der 4. November. (APA)

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