Fast jeder Dritte arbeitet bereits "atypisch"

20. November 2001, 10:59
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Derzeit knapp 28 Prozent, 2003 werden es 34 Prozent sein

Wien - Fast jeder dritte unselbstständig Erwerbstätige in Österreich, konkret knapp 28 Prozent, arbeitet bereits "atypisch", das heißt, in einer Form der Beschäftigung, die vom "Normalarbeitsverhältnis" abweicht - in der Arbeitszeit, in der Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer und in der sozialen Sicherung. Für 2003 werden 34 Prozent "Atypische" erwartet.

Diese "atypischen" Arbeitsformen gliedern sich in 17,4 Prozent Teilzeitbeschäftigungen, 4,2 Prozent Geringfügige Beschäftigungen, 3,1 Prozent befristete Dienstverhältnisse, ein Prozent Werkverträge, 0,6 Prozent Freie Dienstverträge, ein Prozent Heimarbeit und 0,5 Prozent Arbeitskräfteüberlassung. Die Addition aller dieser "atypischen" - 27,8 Prozent - sei zulässig, Überschneidungen - z.B. zwischen Heimarbeit und Werkverträgen - lägen im Ein-Prozent-Bereich, sagt die Statistik des AMS Niederösterreich, die diese Daten erhoben hat. (APA)

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