Regulierungsbehörde setzt Deutsche Telekom unter Druck

19. November 2001, 21:03
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Wiederaufnahme des Preisdumping-Verfahrens bei T-DSL angedroht

Die deutsche Regulierungsbehörde für Telekommunikation hat der Deutschen Telekom die Behinderung von Wettbewerbern vorgeworfen und ihr mit einer Wiederaufnahme des Anti-Dumping-Verfahrens beim schnellen Internetzugang T-DSL gedroht. Ihr Vorwurf: die Deutsche Telekom habe Auflagen der Regulierungsbehörde vom März nicht erfüllt und damit ein Entstehen von mehr Wettbewerb im Ortsnetz und bei DSL-Internetzugängen verhindert.

Der Präsident der Regulierungsbehörde, Matthias Kurth forderte die Telekom am Montag in Bonn auf, endlich den Weg für mehr Wettbewerb im DSL-Bereich freizumachen und sich mit den Konkurrenten ohne weitere Verzögerung über angemessene Großhandelspreise zu einigen. "Sollte sich in Kürze das Wettbewerbsszenario durch eigenes Handeln der Deutschen Telekom AG nicht deutlich verbessern, wird uns ein erneutes Tätigwerden nicht erspart bleiben", sagte Kurth in Bonn. (APA/AP)

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