Mobiler Datentunnel von Max.mobil

19. November 2001, 20:50
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Handynetzbetreiber bietet IP-VPN an

Den Einstieg ins Firmencomputernetz von unterwegs via Handynetz oder Internet ermöglicht ab Jänner 2002 der Handynetzbetreiber max.mobil über das internetbasierte Virtual Private Network (IP-VPN). Via Handy, Laptop, Taschencomputer oder den herkömmlichen PC kann sich der Anwender über das Internet ins Firmennetz einwählen, um somit E-Mails zu empfangen oder auch Daten der Buchhaltung oder der Logistik abzurufen. Und dies unabhängig vom Provider, der Technologie wie Mobilfunk oder Festnetz, mit der die Daten befördert werden, betont Klaus Müller, Produktmanager von max.mobil.

1024-Bit-Verschlüsselung

Mit wenigen Mausklicks schafft sich der Anwender dabei selbst einen virtuellen "Tunnel", der über die Server von max.mobil eine sichere Verbindung mit dem Firmennetz herstellt, sagt Müller. Die Daten werden dabei mit höchstem Sicherheitsstandard - 1024-Bit-Verschlüsselung - durch den Tunnel befördert.

Max.mobil stellt die IP-VPN-Software als Mietpaket - im Jargon Application Software Providing - über einen Server zur Verfügung. Den Firmen entstehen daher nur Kosten in Höhe der Mietkosten, die je nach Anwendung und Anzahl der Nutzer monatlich zwischen 1000 und 1500 Schilling beträgt. Daraus resultiert eine Effektivitätsverbesserung von mindestens ein bis zwei Stunden pro Monat, mit der die Kosten amortisiert werden, sagt Müller.

Test

In Österreich testen derzeit vier Max-Kunden das IP-VPN im Außendienst und für Teleworker, darunter eine Versicherung, eine Bank, die Volkshilfe sowie ein Bauunternehmen. Der virtuelle Zugriff eignet sich beispielsweise für die Arbeitszeiterfassung oder die Steuerung des Fuhrparks via Handynetz oder via PC und Internet. (jake - Der Standard Printausgabe)

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