"2002 realisierbar" - ORF-Pläne

20. November 2001, 12:37
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ORF-Pläne für das TV-Programm

Wien - ORF-General Gerhard Weis schlägt seinem Programmausschuss heute, Dienstag, "im Wesentlichen die Fortschreibung des Jahressendeschemas" vor. Weil es das neue ORF-Gesetz verlangt betont er: "mit qualitätsorientierter Programmierung im Hauptabend". Eine Übersicht von Neuerungen und Plänen.

In der Information nennt die Ausschussunterlage die neu gestalteten "ZiBs" aus dem neuen Newsroom sowie "Volksanwalt - Gleiches Recht für alle" ab Jänner samstags von 17.45 bis 18.15.

Die Wissenschaft plant den Fünfteiler "Die große Flucht" von Guido Knopp über das Schicksal von Hitlers letzten Opfern, den Zweiteiler "Der Tod Jugoslawiens" mit der BBC. Zudem einen dreiteiligen Schwerpunkt Medizin ("Alles können? Alles dürfen? Alles fordern?").

Neben Salzburg und Bregenz soll die Kultur 2002 etwa aus Burg und Josefstadt übertragen, an Filmen fällt in dieses Ressort 2002 "Blumen für Polt", Gerhard Roths "Ein Hund kam in die Küche", Wolfgang Murnbergers "Komm, süßer Tod".

Die Unterhaltung nennt ein "Roadquiz" namens "Streetlive" mit Oliver Auspitz "im ersten Halbjahr realisierbar".

Neben Projekten zu Napoleon und Andreas Hofer taucht im Programmkapitel etwa die NS-Aufarbeitung "Epsteins Nacht" auf. Und wieder viel Christiane Hörbiger, etwa mit der Krimiserie "Sophie und ihre Mörder" oder dem Film "Olivenbäume". (fid/DER STNADARD, Print-Ausgabe von 20. November 2001)

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