Rudi Quehenberger übernimmt wieder das Kommando in Salzburg

21. November 2001, 13:03
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Es soll wieder an den Erfolg alter Zeiten angeschlossen werden

Salzburg - Der Sonntag war für den Salzburger Fußball ein guter Tag. Nicht nur wegen des 2:1-Erfolges bei Sturm Graz, sondern auch wegen des Comebacks von Rudi Quehenberger. Der langjährige Präsident, in dessen Amtsperiode UEFA-Cup-Finale, Meistertitel und Champions League erreicht wurden, erwarb gemeinsam mit seinem Partner Heinz Kluppenegger 90 Prozent der Anteile an der Salzburg Sport AG (SSAG) vom bisherigen Eigentümer Egon Putzi.

Quehenberger, der im Jänner 2000 das Kommando an den Kärntner Industriellen abgetreten hatte, entschied sich zum Wieder-Einstieg, da ihm seine "Austria" immer eine Herzensangelegenheit war. "Ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam sehr viel für den Salzburger Spitzenfußball bewirken können und mit dem neuen, wunderschönen Stadion schon bald wieder ganz vorne mitmischen können", hatte sich der frühere Speditionsunternehmer im Juni gefreut, als er die ersten zehn Prozent der SSAG-Anteile gekauft hatte.

Egon Putzi, der in Salzburg sehr viel investiert hatte, konzentriert sich in Zukunft ganz auf seinen Klub Bad Bleiberg, der in der Ersten Division als Tabellenführer überwintert. Zehn Prozent der Anteile bleiben aber in seinem Besitz. Der bisherige Mehrheitseigentümer setzte sich immer für eine Salzburger Lösung ein, Angebote aus dem Ausland lagen zwar vor, aber letztlich setzte sich doch die heimische Variante durch. Das Ziel ist klar: Im Frühjahr 2003 soll Salzburg im neuen Stadion wieder um den Titel mitspielen.(APA)

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