Castro gibt Grünes Licht für einfahrende Hilfsschiffe aus den USA

17. November 2001, 20:54
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Hurrikan "Michelle" war zu verheerend für politische Empfindlichkeiten

New York - Der kubanische Staatschef Fidel Castro hat am Samstag den Weg frei gemacht für die ersten Lebensmittellieferungen aus den USA sei 40 Jahren. Er stimmte zu, dass die in den USA gekauften Waren auch mit US-Schiffen nach Kuba gebracht werden können.

In einer viereinhalbstündigen Rede erklärte Castro, dass sein Land nicht länger darauf beharre, dass die Waren auf kubanischen Schiffe transportiert werden müssten. Nach den Verwüstungen durch den Hurrikan "Michelle" kaufte Kuba in den USA Lebensmittel und Medikamente.

Ein Hilfsangebot der USA nach den Verwüstungen durch den Hurrikan "Michelle" hatte Kuba freundlich abgelehnt. Castro äußerte in seiner Rede die Hoffnung, dass die USA ihre Sanktionen gegen Kuba allmählich ganz aufheben würden.

Der Hurrikan "Michelle" war Anfang November über Kuba hinweggefegt und hatte eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben, auf 400.000 Hektar Zuckerrohrplantagen wurden schwere Schäden angerichtet. (APA/AP)

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