Vlaams-Blok-Chef Dewinter bestätigt enge Kontakte zur FPÖ

19. November 2001, 13:03
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Euro-Rechte basteln an gemeinsamer Liste - Volksanwalt Stadler: "Wenn es einer schafft, dann der Jörg Haider"

Wien - Filip Dewinter, Chef der belgischen Rechtspartei Vlaams Blok, bestätigte nun gegenüber dem Nachrichtenmagazin "Format" enge Kontakte zur FPÖ. "Wir haben zwar keinen offiziellen Kontakt mit FPÖ-Leuten in der Regierung, aber mit FPÖ-Mandataren wie Barbara Rosenkranz und Ewald Stadler und vielen anderen Abgeordneten der FPÖ", wird der Belgier zitiert. Dewinter nahm vergangenes Wochenende - wie auch Stadler - an dem Symposium der Zeitschrift "Zur Zeit" in Gloggnitz teil. Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer (F) hatte zwei Tage darauf erklärt, zwischen "Zur Zeit" und der FPÖ gebe es keine Beziehung.

Dewinter kündigt in dem Interview zudem an, dass er sich mit seiner Gruppierung der von Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider (F) geplanten Euroliste anschließen wolle. "Jörg Haider hat ja angekündigt mit einer gemeinsamen Euroliste zu kandidieren. Wir sind dazu bereit", so Dewinter. Auch Volksanwalt Ewald Stadler (F) plädiert im "Format" für eine gemeinsame Liste der Euro-Rechten. "Eine Einigung wäre wünschenswert. Wenn es einer schafft, dann der Jörg Haider." Und Andreas Mölzer kündigte bereits an, in den nächsten Wochen Kontakte "mit derartigen Gruppierungen in Skandinavien Kontakt aufzunehmen." (APA)

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