Kung-Fu-Legende feiert virtuelle Auferstehung

17. November 2001, 11:03
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Computer bringen Bruce Lee 28 Jahre nach seinem Tod bald wieder in die Kinos

Mehr als 28 Jahre nach dem Tod von Bruce Lee will das südkoreanische Unternehmen ShinCine Communications die Rückkehr des Martial-Arts-Meisters auf die Leinwand inszenieren. Mit Hilfe modernster CGI Computertechnologie soll die Wiederauferstehung des Stars im Film "Dragon Warrior" realisiert werden, berichtet die BBC. Es wäre das erste Mal, dass ein populärer Schauspieler für einen Film vollständig virtuell reproduziert wird.

Projekt läuft seit vier Jahren

Das von Chul Shin geleitete Unternehmen arbeitet laut eigenen Angaben bereits seit vier Jahren an dem 50 Mio. Dollar Projekt. Die Lee Witwe Linda Lee Caldwell und seine Tochter Shannon Lee haben der Produktion laut BBC zugestimmt. Gegenüber dem Magazin Variety sagte Shannon Lee: "Wir glauben an ShinCine und Mr. Shins Enthusiasmus und Engagement einen erstklassigen Film zu produzieren." Das von koreanischen und japanischen Autoren verfasste Drehbuch wird nun - in seiner dritten Fassung - für eine englischsprachige Produktion übersetzt.

Wie der Sohn so der Vater

Bruce Lee gilt als ungeschlagener Meister der Martial Arts. Er startete mit Filmen wie "Fist of Fury", "Way of the Dragon" und "Enter the Dragon" in einer Zeit, in der mangelnde Kung-Fu-Technik noch nicht durch Computer kaschiert werden konnte. Er starb mit 32 Jahren an einer Gehirnblutung. Kurze Zeit später begann sein weltweiter Siegeszug mit dem Film "Enter the Dragon". Sein Sohn, Brandon Lee, war ebenfalls Martial-Arts-Künstler. Er starb 1993 bei einem Unfall während der Dreharbeiten zu "The Crow". Der Film wurde damals mit einer ähnlichen Technologie fertig gedreht.(pte)

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