Intel schult Lehrer im Multimedia-Einsatz

17. November 2001, 10:45
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Technologiegebrauch im Klassenzimmer

Wien - Das weltweite Bildungsprogramm des Chipherstellers Intel ist auch in Österreich sehr erfolgreich. "Anstatt der anvisierten 6000 Lehrer und Lehrerinnen werden wir im Laufe des Projekts mindestens 12.000 Ausbildner schulen", sagt die Projektverantwortliche für den deutschsprachigen Raum, Martina Roth.

15 unabhängige Module

Bei der Initiative "Intel. Lehren für die Zukunft" handelt es sich um eine Schulungsinitiative, bei der Lehrer und angehende Lehrkräfte, unabhängig von der Schulart, teilnehmen können. In 15 unabhängigen Modulen wird den Lehrern gezeigt, wie sie durch den Einsatz von PC-Technologie, Multimedia und Internet im Klassenzimmer Technologie in der Lehre verankern und so eventuell Jugendliche für eine technische Laufbahn begeistern können. Die Lehrer erlernen unter anderem die Erstellung von Multimedia-Präsentationen und -Publikationen und deren methodische Einbindung in den Unterricht, die Aufbereitung von Informationen sowie Webseitendesign.

Projekt läuft in 20 Ländern

Bei dem Projekt, das mittlerweile in 20 Ländern im Einsatz ist, setzt Intel gerne auf die Unterstützung von ganz oben. In Österreich steuert das Unterrichtsministerium logistische Anforderungen wie Information an die Lehrer, Schulungsräume und - nicht zuletzt - Freistellung oder Bezahlung der 300 Lehrer, die sich für Intel als "Masterteacher" qualifiziert haben und die Schulungen vornehmen, bei.

Über die Kosten der Initiative, die vorerst bis zum Jahr 2003 terminisiert ist, schweigt sich Intel aus. Nur so viel: Das Budget betrage weltweit mehrere Hundert Millionen US-Dollar. (ruz/ Der Standard, Printausgabe vom 17./18.11.2001))

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