Gebrochene Skier, verblasenes Training

16. November 2001, 20:32
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Skispringer im tiefen finnischen Winter

Innsbruck - Der Trainingsausflug nach Finnland war für Österreichs Skispringer "ziemlich rau", erklärte Cheftrainer Toni Innauer bei der gestrigen Ankunft. Wind und Kälte - 13 bis 16 Minusgrade - haben der Mannschaft den ersten Schneekontakt einigermaßen vermießt, einige leichte Stürze und Skibrüche waren die Folge, letztere vor allem "auf die Härte des Aufsprungs" zurückzuführen. Als positives Ergebnis vermerkt Innauer erstens, "dass überhaupt gesprungen wurde, anderswo war es so windig, dass gar nicht trainiert werden konnte", zweitens "Koch und Loitzl, die relativ stabil gesprungen sind, auch Widhölzl war teilweise ganz gut, doch es fehlte die Stabilität". Die drei sowie Höllwarth, Horngacher und Goldberger werden am übernächsten Wochenende im finnischen Kuopio auch die Olympia-Saison eröffnen. Ab heute wird in der Ramsau trainiert, am Montag stehen in Stams sportmotorische Tests auf dem Programm. Am Dienstag fliegt das Team zum ersten Weltcup-Schauplatz, Mittwoch wird dort erstmals trainiert. So Wind und Wetter wollen. (ag, red)

(DER STANDARD, PRINTAUSGABE 17.11. 2001)
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