Aceralia will neue Fusionsbedingungen

16. November 2001, 15:01
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Paris - Der spanische Stahlkonzern Aceralia Corporacion Siderurgica, Madrid, will die Konditionen des Aktientauschs im Rahmen der beschlossenen Fusion mit den Wettbewerbern Arbed, Luxemburg, und Usinor, Paris-La Defense, neu aushandeln. Eine Sprecherin des französischen Stahlherstellers sagte am Freitag, es gebe bereits Gespräche über die Neuverhandlung der geschlossenen Vereinbarung.

Sollten sie erfolgreich enden, könnte dies zu einer Verschlechterung der Tauschbedingungen für die Usinor-Aktionäre führen. Die Verwaltungsräte von Usinor, Aceralia und Arbed werden nach ihren Angaben über die neuen Bedingungen am 21. November abstimmen.

Durch die 30-Mrd.-Euro-Fusion (413 Mrd. S) entstünde der weltgrößte Stahlkonzern. Die drei Beteiligten haben der EU-Kommission angeboten, sieben Produktionslinien zu verkaufen, um die Zustimmung der Wettbewerbsbehörde zu erhalten. Eine Entscheidung der Kommission wird bis zum 23. November erwartet. (APA/vwd)

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