Frankfurt: Bühnenstreit schwillt an

16. November 2001, 12:48
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Schweeger offensiv

Frankfurt/Main - In Frankfurtkommt zu einer schwelenden Kontroverse über die Struktur der künftigen Städtischen Bühnen-GmbH nun ein offener Streit über den Etat für das Jahr 2002. Schauspiel-Intendantin Elisabeth Schweeger pochte in am Donnerstag veröffentlichten Interviews der "Frankfurter Rundschau" (FR) und der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) auf "Zusagen", die ihr Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff (SPD) gemacht habe.

Demnach müssten das Theater, Oper und Ballett sowie das TAT-Theater zusammen im kommenden Jahr 143 Millionen Mark städtische Zuschüsse erhalten. Kämmerer Albrecht Glaser (CDU) indes verwies auf den Magistrat, der rund 20 Millionen Mark weniger bereitstellen will. Die 143 Millionen Mark seien aber "absolut notwendig", so Schweeger.

Die erst am 2. November in ihre erste Frankfurter Theaterspielzeit gestartete Intendantin ließ offen, ob sie in Frankfurt bleiben wolle, wenn ihre Forderungen nicht erfüllt würden. Im Streit um die geplante Bühnen-GmbH geht es vor allem um die Kompetenzverteilung zwischen dem GmbH-Geschäftsführer und den Intendanten der drei Sparten. (APA/dpa)

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