Fünf Prozent des Internets nicht global zugänglich

16. November 2001, 09:04
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Forscher finden "Dark Space" im Netz

Was viele Internet-User schon lange vermuten, haben jetzt US-Forscher bestätigt. Nicht alle Teile des Internets, sind global gleich gut zugänglich. Nach einer dreijährigen Untersuchung des weltweiten Internetverkehrs des US-Technologieunternehmen Arbor Networks sind fünf Prozent aller Hosts davon betroffen. Der "Dark Space" im Internet entstehen durch falsch konfigurierte Router, Abkopplungen zwischen den Providern, Filtering, Netzwerkausfälle sowie Störmaßnahmen im Backbone-Bereich.

Internet zerfällt in Inseln

Nach der Ansicht von Craig Labovitz und Abha Ahuja von Arbor zerfällt damit das Internet zunehmend in Inseln, die nur über Umwege miteinander verbunden sind. "Die reine Menge an Routing-Informationen, verbunden mit der fehlenden Sicherheit in Routern und Router-Software erzeugen eine Infrastruktur, die zunehmend unbeweglich und verletzbar wird", erklärte Labovitz, Direktor für Netzwerk-Architektur bei Arbor Networks und Leiter der Untersuchung.

Labovitz und Ahuja haben den vorläufigen Bericht unter dem Titel "Shining Light on Darkness of Internet Address Space veröffentlicht. Bei der Untersuchung konzentrierte sich die zwei Forscher von Arbor auf dauerhafte Fehler bei den Backbone-Routern des Internets, die über einen längeren Zeitraum bestanden.(pte)

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