EU-Kommission schlägt schärfere Kontrollen zum künstlichen Busen vor

15. November 2001, 15:55
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Reaktion auf Forderungen von Bürgerinnen und Bürgern sowie Petitionen an das Europäische Parlament

Brüssel - Die Europäische Kommission will die Sicherheit von Brustimplantaten schärfer kontrollieren. Auch die europäischen Normen für Silikonbusen will Brüssel neu formulieren. Die Kommission und die Mitgliedsstaaten reagieren mit dieser Initiative nach eigenen Angaben auf Forderungen von Bürgerinnen und Bürgern sowie Petitionen an das Europäische Parlament.

EU-Kommissar Erkki Liikanen wies auf mögliche Probleme und Gefahren der Brustimplantate: "Wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass wie bei allen Implantaten und ärztlichen Eingriffen unerwünschte Wirkungen auftreten und Patientinnen unterschiedlich reagieren können." Die Kommission wolle deshalb die Qualität der Implantate und die Aufklärung der Patientinnen verbessern. "Die Zahlen sind natürlich unvollständig, aber es wird geschätzt, dass 75 bis 80 Prozent aller Brustimplantate aus kosmetischen und in den übrigen Fällen aus medizinischen Gründen eingesetzt werden", erläuterte die Brüsseler Behörde. (APA/dpa)

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