Swisscom hat kein Interesse an TA

15. November 2001, 15:29
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Prall gefüllte Kriegskasse soll für Akquisitionen in Datenkommunikation und Mobile Service Providing verwendet werden

Die Schweizer Telekomfirma Swisscom ist laut Mediensprecher Sepp Huber nicht an einem Einstieg bei der börsennotierten Telecom Austria (TA) interessiert. Die prall gefüllte Kriegskasse will die Swisscom für mögliche Übernahmen in der Datenkommunikation und im Mobile Service Providing nutzen. Eine Übernahme von Festnetz-Anbietern stehe nicht zur Debatte.

Die Telecom Italia (TI), die 29,8 Prozent an der TA und 25 Prozent an deren Mobilfunktochter Mobilkom hält, hat heute noch bestätigt, sich gänzlich aus ihrem Österreich-Engagement zurückziehen und ihre Anteile an der TA und deren Mobilfunktochter Mobilkom Austria verkaufen zu wollen. Unternehmenskreisen zufolge will sich im Zuge des TI-Ausstiegs auch die ÖIAG aus der TA zurückziehen. Die TA soll damit in den nächsten 14 Monaten zur Gänze neue Eigentümer bekommen. 47,8 Prozent der TA-Anteile stehen in Besitz der Privatisierungsholding ÖIAG, 22,4 Prozent sind in Streubesitz. (APA/sda/dpa)

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