GO! Gründer Offensive soll Unternehmensgründungen schmackhaft machen

15. November 2001, 10:38
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Neben dem Businessplan wird auf die Bereiche Weiterbildung und Netzwerk besonderer Wert gelegt

Wien - Die Erste Bank und Sparkassen haben in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Österreich eine neue Gründeroffensive gestartet. Die GO! Gründer Offensive soll als "echte" Unterstützung für Jungunternehmer dienen und zu einer dauerhaften und durchgehenden Unterstützung für Existenzgründer werden. Die Kampagne wurde österreichweit erstmalig im Jahr 1999/2000 durchgeführt, war damals allerdings auf eine bestimmte Zeit begrenzt. Im Mittelpunkt von GO! steht auch heuer wieder ein Businessplan-Wettbewerb, die am 15. November mit dem österreichweiten Kick-Off in Linz startete.

Weiterbildung und Netzwerk

Neben dem Businessplan wurden heuer auch auf die Bereiche Weiterbildung und Netzwerk besonderer Wert gelegt. Anfang 2002 starten im Rahmen der GO! Gründer Akademien insgesamt vier Veranstaltungen, die in Gosau, Litschau, St. Leonhard und Bregenz ausgetragen werden. Innerhalb von Tagen erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich über sämtliche gründungsrelevante Themen zu informieren und mit Experten individuelle Fragen zu diskutieren. Der GO! Club wird dem Thema "Netzwerk für Jungunternehmer" Rechnung tragen, wobei die angehenden Unternehmer auch die Möglichkeit haben sich zu präsentieren bzw. an verschiedenen Events teilzunehmen. Im Vorjahr hatten sich insgesamt 7.000 Interessenten für die Gründeroffensive beworben.

Teilnahmeberechtigt sind alle selbstständig handelnden Einzelpersonen und Teams, welche entweder nach dem 1. Januar 2001 ein Unternehmen gegründet haben, nach dem 1. Januar 2001 ein Unternehmen übernommen haben oder eine Umgründung mit strategischer Neuausrichtung planen bzw. diese nach dem 1. Januar 2001 durchgeführt haben. Die Prämierung der Konzepte erfolgt durch eine unabhängige Expertenjury, bestehend aus erfahrenen Gründungsspezialisten, Unternehmensberatern, Venture Capitalists und Vertretern von Kreditinstituten. Die Bewertung erfolgt nach vorgegebenen Kriterien und berücksichtigt alle dem Geschäftskonzept und der Umsetzbarkeit zugrundeliegenden Aspekte. (pte)

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