Irak wirft den USA eine Politik der "rohen Gewalt" vor

14. November 2001, 21:25
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USA sollen "umfassende Überprüfung ihrer Politik anderen Völkern" gegenüber durchführen

New York - Bagdad hat der US-Regierung am Mittwoch bei den Vereinten Nationen in New York eine Politik der "rohen Gewalt" vorgeworfen. Der irakische Außenminister Nadshi Sabri beschuldigte Washington in der Generaldebatte der UNO-Vollversammlung weiter, "neue Kreuzzüge" zu führen.

Sein Land habe den Amerikanern und den Familien der Opfer vom 11. September die Anteilnahme aller Iraker ausgesprochen, meinte Sabri. Bagdad ermahne die US-Regierung zur Besonnenheit und zum Verantwortungsbewusstsein nach den Anschlägen und fordere sie auf, die Ereignisse zu einer "umfassenden Überprüfung ihrer Politik anderen Völkern" gegenüber zu nutzen. (APA/dpa)

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