Fußball und andere Kinder-Kino-Abenteuer

14. November 2001, 20:31
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Wien, Graz, Innsbruck und Gmunden: Wo Festivalhelden Ikingut oder Jimmy Grimble heißen

Wien - Ein kleines isländisches Dorf steht Kopf. Aber das vermeintliche pelzige Monster, vor dem sich alle fürchten, entpuppt sich als Eskimobub im Fellanzug. Der Kinderfilm Ikingut, derzeit im Rahmen des "13. Internationalen Kinderfilmfestivals" zu sehen, erzählt in historischem Gewande eine zeitlose Geschichte über den Umgang mit dem "Fremden".

Abenteuer von kleinen Buben dominieren das Genre offensichtlich - ob es sich dabei um Nabil Ayouchs raues Straßenkinder-Drama Ali Zaoua - Prinz der Straße handelt oder um den indischen Film Mein kleiner Gauner.

Die britische Produktion Es gibt nur einen Jimmy Grimble von John Hay zeigt immerhin zwei weibliche Nebenfiguren, die sich behaupten können. Im Zentrum steht ein einzelgängerischer jugendlicher Fußballer, der lernt, seine Ängste und das Spiel zu meistern.

Auch die Elterngeneration kann sich noch einmal in Kindertage zurückversetzen: Václav Vorlícek, Regisseur von Drei Nüsse für Aschenbrödel, wird unter anderem mit einer Reprise von Das Mädchen auf dem Besenstiel (1971) gewürdigt.

Im Anschluss an die Vorführungen in Wien wird das Festival in Graz, Innsbruck und Gmunden gastieren.
(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 15. 11. 2001)

 Von
 Isabella
 Reicher



WEB-TIPP:

kinderfilm
festival.at/

Bis 18. 11. in Wien im Cinemagic, Hollywood Megaplexx und Votiv Kino;
Reservierung unter
0676/563 52 91
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