FBI: Zwanzigster Mann der Terrorgruppe kam nicht in die USA

15. November 2001, 22:00
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Binalshibh soll zeitweise in Hamburg gelebt haben

Washington - Ein von der deutschen Bundesanwaltschaft in Karlsruhe gesuchter jemenitischer Staatsangehöriger sollte nach Ermittlungen der amerikanischen Bundespolizei FBI als 20. Mann zu der Terrorgruppe vom 11. September dazustoßen. Der mutmaßliche Anführer der Verschwörung, Mohamed Atta, habe drei Mal erfolglos versucht, Ramzi Binalshibh in die USA zu bringen, erklärte FBI-Direktor Robert Mueller am Mittwoch in Washington. Binalshibh soll den Ermittlungen zufolge ebenso wie Atta zeitweise in Hamburg gelebt haben.

"Wir glauben, dass er der 20. Entführer sein sollte", sagte Mueller über Binalshibh, der auch unter dem Namen Ramzi Omar auftrat. In drei der vier entführten Flugzeuge seien jeweils fünf Entführer gewesen. Aber in der Maschine der United Airlines, die über Pennsylvania abstürzte, seien lediglich vier Entführer gewesen, erklärte Mueller. Den fünften Platz hätte offenbar Binalshibh einnehmen sollen. (APA/AP)

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