Freispruch für Frankreichs KP-Chef in Parteifinanzierungsskandal

15. November 2001, 10:12
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Anklage gegen Hue im Verfahren in sich zusammengefallen

Paris - Sechs Monate vor der Präsidentenwahl in Frankreich ist der kommunistische Kandidat Robert Hue am Mittwoch vom Vorwurf der illegalen Parteifinanzierung freigesprochen worden. Die Justiz verdächtigte die Partei, von einem Wasserversorgungsunternehmen fast acht Millionen Francs (1,2 Millionen Euro) als Gegenleistung für öffentliche Aufträge in kommunistisch regierten Gemeinden kassiert zu haben.

Ein Pariser Gericht sah keine Beweise für eine Beteiligung des langjährigen Parteichefs. Hue zeigte sich nach dem Urteil erleichtert. Fünf Jahre habe er mit den Verdächtigungen leben müssen. Der Richterspruch habe jetzt mit all dem aufgeräumt, was über schwarze Kassen bei der KPF gesagt worden sei, erklärte er. (APA/AP)

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