Außenhandelsdefizit bis August um 4,9 Prozent gestiegen

14. November 2001, 11:54
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Importe erhöhten sich in den ersten acht Monaten 2001 um 7,1 Prozent - Exportzuwächse um 7,3 Prozent

Wien - Das österreichische Außenhandelsdefizit erhöhte sich in den ersten acht Monaten 2001 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,9 Prozent oder 2,1 Mrd. S auf 44,3 Mrd. S (3,22 Mrd. Euro). Die Importe wuchsen laut vorläufigen Zahlen der Statistik Austria um 7,1 Prozent auf 705,7 Mrd. S, die Exporte etwas stärker um 7,3 Prozent auf 661,4 Mrd. S. Aus EU-Ländern wurden Waren im Wert von 458,7 Mrd. S (plus 4,4 Prozent) importiert. Die Ausfuhren lagen bei 411,2 Mrd. S (plus 8,6 Prozent). Das Passivum der Handelsbilanz mit der EU sank um 21,4 Prozent oder 13,0 Mrd. S auf 47,5 Mrd. S, teilte die Statistik Austria am Mittwoch mit.

Außenhandelsdefizit gebessert, Exportzahlen gestiegen

Die Importe aus Drittstaaten wuchsen dagegen um 12,5 Prozent auf 247 Mrd. S, während die Exporte nur um 5,2 Prozent auf 250,2 Mrd. S stiegen. Das Aktivum der Handelsbilanz mit Drittländern verringerte sich auf 3,2 Mrd. S. In den ersten acht Monaten 2000 waren es noch 18,2 Mrd. S. Im August 2001 verbesserte sich das Außenhandelsdefizit um 16,3 Prozent auf 8,5 Mrd. S. Die Einfuhren stiegen um 0,1 Prozent, die Ausfuhren um 2,5 Prozent. Aus EU-Mitgliedstaaten wurden im August 2001 Waren im Wert von 52,5 Mrd. S (plus 0,6 Prozent) importiert und Waren im Wert von 41,9 Mrd. S (plus 4,6 Prozent) exportiert. Das Handelsdefizit verringerte sich um 12,5 Prozent auf 10,6 Mrd. S. Die Einfuhren aus Drittstaaten sanken um 0,9 Prozent auf 27,2 Mrd. S, die Exporte um 0,4 Prozent auf 29,3 Mrd. S. Der Überschuss im Handel mit Drittstaaten stieg um 6,3 Prozent auf 2,1 Mrd. S. (APA)

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