Stahlkonzerne sind aus ÖIAG-Sicht "wertvolle Ergebnisbringer"

14. November 2001, 11:34
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Wien - "Ich sehe keinen Handlungsbedarf, dass sich die ÖIAG von Erfolgsbeteiligungen trennen sollte", sagte ÖIAG Vorstandsdirektor Peter Michaelis im APA-Gespräch. Konkret meinte Michaelis die Stahlkonzerne voestalpine (37,8 Prozent ÖIAG) und Böhler-Uddeholm (25 Prozent ÖIAG). voestalpine sei einer der profitabelsten Stahlhersteller in Europa, der jedoch nach Kriterien der Börsebewertung unter dem Wert geschlagen sei. Der Edelstahlerzeuger Böhler-Uddeholm falle unter die gleiche Kategorie - ein florierendes Unternehmen, das "gut aufgestellt" sei. voestalpine habe sich für ein strategisches Konzept entschieden, sich im automotiven Bereich stärker aufzustellen und den Automotive-Anteil im Konzern von derzeit rund 25 Prozent auf fast 50 Prozent zu steigern. "Ich meine, dass das ein attraktives, wertsteigerndes Konzept ist", so Michaelis. Die ÖIAG habe Interesse, dieses Konzept zu begleiten, da am Ende ein höherer Unternehmenswert der voestalpine stehen werde. "Ich glaube, dass man das Engagement bei voestalpine aufrecht halten soll", so Michaelis. (APA)
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