Schottisches Berufungsgericht begnadigte West-Highland-Terrier

14. November 2001, 09:29
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Sam darf aber nicht mehr zu Hause bellen - er muss ins Tierheim

Edinburgh - Die schottische Justiz hat ein Herz für Hunde: Das Berufungsgericht von Edinburgh bewahrte den achtjährigen West-Highland-Terrier Sam vor der Todesspritze. Es wies damit am Dienstag die Klage einer Nachbarin des Hundehalters zurück, die sich von dem Bellen des Hundes in ihrer Ruhe gestört sah.

In erster Instanz hatte ein Gericht in Aberdeen daraufhin entschieden, dass das Tier eingeschläfert werden muss. Nun darf Sam doch weiter bellen. Sehr zum Ärger seines Herrls darf der Hund jedoch nicht nach Hause zurück, sondern muss in ein Tierschutzzentrum übersiedeln.

Sams Besitzer William Shaw betonte aber nach der Urteilsverkündung, am wichtigsten sei für ihn, dass sein Hund nicht sterben müsse. Für Tierschützer wie die ehemalige französische Filmschauspielerin Brigitte Bardot war Sam seit seiner Verurteilung zum Tode zu einem Symbol geworden. (APA)

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    Terrier Sam kam nochmal glimpflich davon

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