ÖAAB-Dirnberger kritisiert Ministerrats- Beschluss scharf

13. November 2001, 18:37
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Erneut einseitige Belastung der Arbeitnehmer

Wien - Die vom Ministerrat beschlossene Chipkarten-Gebühr hat nicht nur in der FPÖ, wo sich Gesundheitssprecher Alois Pumberger dagegen ausgesprochen hat, sondern auch in der ÖVP Kritik ausgelöst. AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB-FCG) warf Montag Abend der Regierung "Wortbruch" und eine einseitige Belastung der Arbeitnehmer vor.

Einseitige Belastungspolitik

Mit der Gebühr für die Chipcard "wird der Kurs der einseitigen Belastungspolitik gegenüber den Arbeitnehmern fortgesetzt", kritisierte Dirnberger in einer Aussendung. Damit werde erneut vom Prinzip der gemeinsamen Finanzierung des Gesundheitssystems durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber abgegangen. Darüber hinaus werde damit "die politische Lüge weiter kultiviert, haben doch alle Parteien bei der Einführung der Gebühr für den Krankenschein versprochen, dass diese Gebühr ersatzlos bei Einführung der Chipcard gestrichen wird", sagte Dirnberger. (APA)

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