R.E.M.-Gitarrist wegen Randale im Flugzeug vor Gericht

13. November 2001, 16:03
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Soll sich wie "ein ungezogenes Kind" benommen haben

London - Peter Buck, Gitarrist der amerikanischen Rockgruppe R.E.M., muss sich wegen Randalierens in einem Passagierflugzeug vor Gericht verantworten. Der 44-jährige Musiker habe sich im April während des Fluges von Seattle nach London von Dr. Jekyll in Mr. Hyde verwandelt, sagte Staatsanwalt Edward Lewis in London. Buck habe sich wie ein ungezogenes Kind benommen.

Rotweinglas 15 Mal nachfüllen

Während der ersten drei Stunden des British-Airways-Fluges musste der Flugbegleiter das Rotweinglas des Musikers 15 Mal nachfüllen, wie der Staatsanwalt am Montag weiter ausführte. Buck habe einen Servierwagen umgestoßen, sei durch die Gänge gestolpert, auf andere Passagiere gefallen und habe sich selbst und das Kabinenpersonal mit Joghurt bekleckert.

Tätlichkeit, Sachbeschädigung

Mahnungen entgegnete der Musiker laut Lewis mit den Worten: "Ich bin R.E.M., und ich kann eine Geschichte erfinden, dass ich angegriffen wurde." Buck muss sich nun wegen Tätlichkeit, Sachbeschädigung, Ignorieren der Anweisungen des Flugkapitäns und Trunkenheit verantworten. (APA/AP)

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