57. toter Seemann aus der "Kursk" geborgen

13. November 2001, 15:21
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Drei Wochen nach Beginn der Sucharbeiten besteht kaum Hoffnung, noch Leichen zu finden

Moskau - Fast drei Wochen nach Beginn der Sucharbeiten im Wrack des russischen Atom-U-Bootes "Kursk" ist am Dienstag die Leiche eines weiteren Matrosen gefunden worden. Damit wurden seit dem Eindocken des Bootes 57 tote Seeleute geborgen, teilte der Militärstaatsanwalt der russischen Nordflotte, Wladimir Mulow, nach Angaben der Agentur Interfax in Murmansk mit. Zwölf der insgesamt 118 beim Untergang der "Kursk" getöteten Seeleute waren bereits im November vergangenen Jahres von Tauchern gefunden worden.

Die russische Justiz hatte ihre Ermittlungen nach der Ursache für das Sinken des hochmodernen Atom-U-Boots im August 2000 in der Barentssee am vergangenen Wochenende eingestellt. Über die Ergebnisse waren keine offiziellen Angaben gemacht worden. Die Sucharbeiten in dem Wrack im Trockendock Rosljakowo bei Murmansk wurden fortgesetzt. (APA/dpa)

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