red-stars.com wird mit 100 Mitarbeitern weitergeführt

13. November 2001, 14:22
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Schwarze Zahlen 2002 und danach Börsengang als Ziel

Die Hauptversammlung des im Juli dieses Jahres liquidierten Wiener Internet-Investors in Osteuropa "red-stars.com" hat die Aufhebung der Liquidation beschlossen. Dies sei mit über 90 Prozent der anwesenden Stimmen geschehen, teilte das Unternehmen heute, Dienstag, mit. red-stars-Gründer Thomas Streimelweger hält zurzeit mehr als 90 Prozent der Anteile, seinen Angaben zufolge ist Siemens mit drei Prozent beteiligt. "Das Unternehmen wird gruppenweit mit über 100 Mitarbeitern weitergeführt", erklärte Streimelweger gegenüber pressetext.austria. 350 seien es schon gewesen.

red-stars werde sich auf das Online-Marketing-Geschäft konzentrieren und flächendeckenden Service für Gesamt-Osteuropa anbieten. Für das kommende Jahr sei ein Umsatz von 15 Mio. Euro geplant, "mit dem wir glauben, das Unternehmen positiv führen zu können". Schwarze Zahlen seien auch Grundvoraussetzung für einen nach wie vor angestrebten Börsengang, der laut Streimelweger an einer international ausgerichteten Börse vonstatten gehen soll. Es sei jetzt möglich, viele interessante Firmen günstig zu erwerben. Dies soll vor allem über Aktientausch geschehen. Für die weiteren Akquisitionen würden zusätzliche Finanzmittel benötigt, die neue Finanzpartner beisteuern sollen. (pte)

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