Weniger "Maderln und Buberln"

13. November 2001, 12:48
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Fast vier Prozent Geburtenrückgang in Österreich

Wien - Die Zahl der Geburten in Österreich ist von Jänner bis September dieses Jahres um 3,8 Prozent gesunken. In Absoluten Zahlen kamen um 2.222 Kinder weniger zur Welt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (58.694), gab die Statistik Austria am Dienstag bekannt. Ein Zwölftel dieses Rückgangs entfiel auf den Schalttag im Vorjahr - am 29. Februar 2000 wurden 191 Kinder geboren. Die durchschnittliche Geburtenzahl je Frau war mit 1,32 um 1,7 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Laut Statistik Austria gab es in Vorarlberg ein leichtes Geburtenplus von 1,1 Prozent. In allen anderen Bundesländern gingen zwischen Jänner und September 2001 die Geburten zurück. Besonders kräftige Rückgänge meldeten die Standesämter in der Steiermark (minus 6,4 Prozent) und Salzburg (minus 5,8 Prozent). Auch Oberösterreich (minus 4,7 Prozent) und Tirol (minus 4,0 Prozent) hatten überdurchschnittliche Abnahmen zu verzeichnen. Kärnten entsprach mit minus 3,8 Prozent dem Bundesdurchschnitt. In Ostösterreich war der Abwärtstrend schwächer: Niederösterreich minus 2,8 Prozent, Wien minus 2,7 Prozent, Burgenland minus 2,0 Prozent.

2,8 Prozent niedriger als im Vorjahr

Die vorläufige Summe der in zwölf Monaten von Oktober 2000 bis September 2001 in Österreich geborenen Kinder betrug laut Statistik Austria 75.336 und war um 2,8 Prozent niedriger als in der vorangegangenen Zwölfmonatsperiode von Oktober 1999 bis September 2000 mit 77.478 Geburten. Die Zahl der unehelich zur Welt gekommenen Kinder stieg um 1,7 Prozent von 24.006 auf 24.406, während die der ehelichen Kinder von 53.472 auf 50.930 um 4,8 Prozent zurückging. Die Unehelichenquote im Zwölfmonatsabstand kletterte von 31,0 Prozent auf 32,4 Prozent.

Septemberloch

Den stärksten Geburtenrückgang gab es im September, hieß es. Die Geburtenzahl in Österreich sank um sechs Prozent. Es wurden um 409 Kinder weniger geboren als im September 2000. Damals waren es 6.812. (APA)

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