Fischer nach beinahe sechs Monaten auf See gerettet

12. November 2001, 09:42
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Gefangene Fische versenkten das Boot

Sydney - Auf einem kleinen Metallboot sind zwei Fischer beinahe sechs Monate lang hilflos im Pazifischen Ozean getrieben. Das berichteten einer der Überlebenden und ein Arzt. In der Zeit dümpelte das sieben Meter lange Boot fast 4.000 Kilometer von Westsamoa bis nach Papua-Neuguinea. Die Männer tranken Regenwasser und aßen kleine Fische und Vögel, wie es weiter hieß. Zwei weitere Männer an Bord seien aber gestorben.

Das Boot war am 20. Juni unter Wasser gedrückt worden, als die Männer einen überraschend großen Fang Fische an Bord hieven wollten, wie einer der Überlebenden berichtete. Durch das Abschneiden der Netze und der beiden Außenbordmotoren, sei das Boot wieder aufgetaucht, allerdings ohne Antrieb. Während ihrer Odyssee trieben sie an zahlreichen Schiffen und Inseln vorbei, doch niemand wurde auf sie aufmerksam. Der Zustand der beiden Männer sei stabil, sagte der Arzt. (APA/AP)

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