Treffen der europäischen Rechten in Niederösterreich

11. November 2001, 13:39
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Internationale rechte Prominenz von FP-Klubobfrau Rosenkranz willkommen geheißen

Am Samstag war es soweit; prominente Vertreter rechtsextremer Parteien aus Ungarn, Belgien und Frankreich und deutsche Rechte gaben sich auf der Burg Kranichberg im niederösterreichischen Gloggnitz ein Stelldichein. Anlass war ein Symposium über "Europas Rechte und die Medien" zum vierjährigen Bestehen der Wochenzeitschrift "Zur Zeit".

Herausgeber von "Zur Zeit" sind u.a. FP-Bundesrat John Gudenus und Ex-FP-Bundesrat Andreas Mölzer. Seitens der FPÖ nahmen Volksanwalt Ewald Stadler und die NÖ FP-Klubobfrau Barbara Rosenkranz an dem Treffen teil.

Internationale rechte Prominenz

An internationaler rechter Prominenz kamen u.a. die Parteichefs Istvan Csurka (Wahrheits- und Lebenspartei, Ungarn), Filip deWinter (Vlaams-Blok, Belgien) und Bruno Megret (Mouvement National Republicain, Frankreich, von Front National Le Pens abgespalten), der frühere Innensenator von Berlin, Heinrich Lummer (CDU) und der deutsche Nationalpazifist Alfred Mechtersheimer. Nach dem Auftakt zogen sie sich mit den FPÖ-Politikern zu einer Podiumsdiskussion hinter verschlossenen Türen zurück; Journalisten wurden sehr bestimmt des Raumes verwiesen. Am Sonntag um 10.00 Uhr stellen sich die internationalen Teilnehmer gemeinsam mit Stadler und Mölzer in einem Pressefrühstück den Medien.

Beim dem noch medienöffentlichen Auftakt zeigte sich die niederösterreichische FP-Klubobfrau Barbara Rosenkranz in der Begrüßung froh, den Tag mit Menschen verbringen zu können, die sich "nicht dem Mainstream anschließen" und "eigenständig und frei" denken. (APA)

derStandard.at/ Politik
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